Bahnhofsprojekt Stuttgart 21- Kopf oder Zahlen?




Der Stuttgarter Bahnhofsbau ist eines der seltenen reinen Natursteinbauten 
und steht ( eigentlich) uner Denkmalsschutz)

WAS IST STUTTGART 21?

Kurze Projektgeschichte ( wikipedia):
Im Rahmen der in den 1980er Jahren geplanten Neu- und Ausbaustrecke zwischen Plochingen und Günzburg wurden Möglichkeiten für einen Durchgangsbahnhof in Stuttgart untersucht.[27] 1988 brachten Heimerl, Hohnecker und Dobeschinsky von der Universität Stuttgart eine Denkschrift ein, in der sie eine autobahnnah trassierte Neubaustrecke nach Ulm vorschlugen.[28] Diese sollte in einen viergleisigen Durchgangsbahnhof unter dem bestehenden Stuttgarter Hauptbahnhof eingeführt werden.[29] Das Land Baden-Württemberg schloss sich dem Vorschlag an, der dadurch Ende der 1980er Jahre zum Ausgangspunkt für weitere Planungen wurde. Zwischenzeitlich wurden noch weitere großräumige Alternativen geprüft.
Im Planungsverlauf wurden für die Anbindung des Hauptbahnhofs vier Varianten entwickelt:
  1. Ein viergleisiger Durchgangsbahnhof unter dem bestehenden Kopfbahnhof mit Flughafenanbindung im Nebenschluss.[29]
  2. Ein viergleisiger Durchgangsbahnhof unter dem bestehenden Kopfbahnhof mit direkter Flughafenanbindung.[29]
  3. Ein neuer Durchgangsbahnhof am Rosenstein bei Aufgabe des Kopfbahnhofes.[29]
  4. Die Weiternutzung des Kopfbahnhofes.[29]
Variante 3 zeigte nach DB-Angaben die Möglichkeit auf, Bahngelände städtebaulich zu nutzen. Bei den Varianten 3 und 4 sollte sich an einen sechsgleisig ausbauten Abschnitt der Bestandsstrecke im Filstal ab Esslingen-Mettingen eine Neubaustrecke auf die Filderebene anschließen.[29] Im Dezember 1993 beschloss der Vorstand der Deutschen Bundesbahn die Variante 4.[31]
Aufbauend auf die Variante H wurde schließlich geprüft, ob der gesamte Bahnverkehr im Stuttgarter Hauptbahnhof in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof verlagert werden könnte. Dies war die letzte Vorstufe für das Projekt Stuttgart 21.[29] Am 18. April 1994 wurde das Projekt offiziell vorgestellt.[32] Mit diesem Projekt wurden mehrere Einzelinteressen vereint: die Anbindung des Flughafens, die Beibehaltung des alten Standorts des Hauptbahnhofes, die städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten, die autobahnnahe Schnellfahrstrecke nach Ulm sowie die Beseitigung der Gäubahntrasse bis Vaihingen.
Bereits im Oktober 1990 hatten drei Stuttgarter Ingenieure ein Konzept vorgestellt, das auf Heimerls Idee aufbauend die Räumung sämtlicher Gleisflächen im Innenstadtbereich vorsah.[33]


VON MODERNEN SCHILDBÜRGERSTREICHEN ( 2 Auflage)
Material: Gutachten der Schweizer Ingenieursbüros SMA
"Audit zur Betriebsqualitätsüberprüfung Stuttgart 21 - Schlussbericht"  als pdf:


gefunden bei:Deutsche Bahn.com
PDF herunterladen 

Seit 2011 machen sich dort die Bagger zu schaffen: 
 Auch heute als  die Schweizer Firma SMA in der durchaus gebotenen witziger Weise  die Ergebnisse ihres "Stresstests"  erläuterte , geriet das 10- stündige  Dampfgeplauder  darüber wieder zur Begutachtung  eines  Schildbürgerstreichs, der zum Glück noch nicht begonnen wurde und hoffentlich noch verhindert werden wird.
Wie heisst in diesem Büchlein von den Schildbürgern als praktisches Beispiel: "Man fing mit dem Dach an" .. nein:...Man verkaufte aus Geldmangel zuerst ein Grundstück in bester Geschäftslage. Danach stellte sich auf Einmal die Frage:
"Wohin nun aber mit dem Bahnhof?" Die Lösung: Dann muss der dortige Bahnhof eben in den Untergrund . Zum Wolkenkuckucksheim ( Dr Kefer heute) lässt er sich ja nicht umbauen..

 
Hier - in Kurzform- die Quintessenz der heutigen Schlichterrunde:( Juli-29-2011)
In der Schweiz gibt es bei Eisenbahnprojekten eher Gebirgspässe zu überwinden. In Deutschland kommt dazu aber noch die unüberwindliche Sturheit der Gesetze. Aber auch dort könnte es zu Engpässen kommen, wollte man z B im Gotthard Tunnel zu einem Verkehrsknotenpunkt ausbauen. Um Nichts anderes ging es heute bei der Schlichterrunde in Stuttgart.


Baumfällaktion im Schlossgarten ( Okt- 01- 201o)


Für einen sechsstelligen Betrag hatte man eigens bei der einer Schweizer Firma eine Simulation anfertigen lassen, die folgender Frage nachging:


siehe auch: Leben in Stuttgart


 DAS "HARRY POTTER" GLEIS

"Wo läuft das Verkehr flüssiger (bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit) wenn man aus bisher 12 Gleisen 6 macht, die Züge aber dann nicht umkehren müssten  sondern durchfahren könnten?
Zuerst war sich die Bahn wohl sicher: mit dieser Gutachtensanforderung wird sie ( bei entsprechender Straffung des Betriebsablaufs) Recht behalten
Hauptsache aller läuft dann schneller, was dann wenn alles reibungslos funktioniert ja auch "wirtschaftliche optimal "wäre.

Zur Hauptverkehrszeit aber , wenn sich z.B  der Zug von  Mecklenbeuern nach Durlesbach das Gleis mit dem ICE Zürich Paris ( der dann ja zwar locker schon in München auf 80 statt 300m km/h abbremsen könnte) teilen muss, dieser aber drei Minuten Verspätung hat , weil In Biberach gerade ein Wildwechsel stattfindet und im Gleisbereich S/ Flugplatz  auch noch ein Sonderzug mit dem Stuttgarter SFB auf Gleis 5 von 6 steht  der von von Fans umlagert wird :
 Dann wird es dann  logischerweise "eng "argumentierten die S 21 Gegner .
 So ein Durcheinander  kann man dann allenfalls nur noch am Computer lösen:
In der Cybersprache nennt man so etwas  "Harry Potter Gleis" meinte dann Stuttgarts  OB in seinem - Meiner Meinung nach. barvorösen beitrag  und zeigte auf dem Plan sogar die Punkte wo die Bahn diese "Ausweichzonen" auf dem Plan zumindest ausgewiesen hätte.
 Rahmenplan
Aus mit der Gemütlichkeit.
Was einst als Luxus den Hauptstädtern vorbehalten war- und nicht unerheblich zum Warenverkehr ohne Aufzüge etc.  beitrug- Kopfbahnhof mit  Ein- aus und umsteigen ohne ggf mit viel Gepäck Treppen auf und ab laufen zu müssen wurde mit der Erfindung des Aufzugs ja überflüssig. so die Technokraten der Bahn.Der Bahnhof  S. hat sogar ein Glasdach dass der Reisende auch auf dem Weg zum Bähnle  nie nass werde.
Was mag sich der Gutachter wohl selbst denken? Was waren das noch für Zeiten als Heidi zu Klara nach Frankfurt fuhr und die behinderte Freundin dann auch noch mit in die gute Luft der Schweizer Berge brachte wo sie dann genaß!  Dort wo Geissenpeter wohnte, gab`s zwar auch nur einen Durchgangsbahnhof aber auch mindestens ein echtes Nebengleis, so dass man noch gemütlich ein und aussteigen konnte.

Die Stuttgarter müssen nicht nur den Gürtel enger schnallen und  enger zusammenrücken. S 21 muss gebaut werden, als ginge es um die Wolkenstadt Germania  des Führers und Postkartenmalers.. sonst wird der Grundstücksdeal  mit den jetzigen Gleisanlagen noch zur Seifenblase und auch die DB würde den  Aktienteileigner Bund um Mrd. Schadensersatz.verklagen

SO schlimm dass sich die bahn nicht mehr an ihrer Versprechungen halten kann  aber erst dann wenn just auf dieser Gleis gerade eine S Bahn einen Hund ( oder etwas größeres ) überfuhr oder gar Betriebsstörungen auftreten wie sie in Münchner s Bahn Bereich an der Tagesordnung sind.Dort  gibt es nur einen zweigleisigen Tunnel und fängt z B mal wieder ein Trafo zu brennen an, stehen eben alle Züge still.
Während ansonsten bei Verspätungen einfach die anzeige umschaltet ( anstelle "nächster Zug in 2 Min. wird dann auf einmal  10 Min. angezeigt),  bemüht man sich mit sichtbarem Fleiß besonders darum, dass die S-Bahn zum Flugplatz immer  pünktlich ist denn das könnte richtig teuer werden, will man nicht auch noch den ganzen internationalen Flugplan durcheinanderbringen

mit diesem "worst ( wurst) case" aber- so teilte der Schweizer Gutachter , einem sogenannten " Notfall" sollte sich die Simulation aber gar nicht beschäftigen.

Für die 10 stündige Diskussion darüber , dass der Untergrundbahnhof zwar potentiell schnellere ist nicht aber der Zuverlässigere oder gar zukunftsweisendere , konnte Herr x nur noch den Kopf schütteln , uns ist damit nicht unbedingt der erste Schweizer der das tut.

Danach kamen die Schildbürger  dann doch   zu dem erstaunlichen Ergebnis dass es nicht etwa der Bahnhof oder die Infrastruktur selbst ist der da ein Problem darstellen könnte. Es ist immer auch  der Fahrplan mit daran schuld und für diesen hatte das BW Landesverkehrsministerium ja lange Aufenthaltszeiten zum Umsteigen auf andere Züge etc vorgegeben
Dies so das dann mehr oder weniger einhellige Ergebnis , würde einen Puffer schaffen für eventuelle Verspätungen- auch wenn man dann  ggf. den Anschlusszug nicht mehr erreicht.
BRAVISSIMO! Nur für wen?

S 21 Gegner hatten zuvor gemutmasst die Schweizer Firma würde sich auffällig oft um so ein Gutachten für die DB bewerben ( bzw umgekehrt). Das sie aber das einzige Ingenieursbüro sein dürfte die so etwas überhaupt ( ohne Märklin Eisenbahn sondern am PC) macht erledigte sich diese Frage.. Auf die provokative Frage ob man dazu wirklich jedwede erforderliche Software habe allerdings reagierte der Schweizer sichtlich verärgert,.ohne aber darauf näher einzugehen. Der  MS Trainsimulator  für ca 60 € wird ja wohl nicht genügen. aber wer weiß? da gäbe es sicher ein upgrade  mit dem schönen Stuttgarter Kopfbahnhof nebst allen Gleisen und Strecken in BW ?

Falls ja würde ich mich gerne um das nächste fällige Gutachten bemühen, In diesem soll es darum gehen , wie und wo man so einen Engpass beseitigt. die DB hatte so Dr. Kefer heute- die Simulation vorsorglich schon mal mit 09 statt den 6 Gleisen ( = Tunnels) aus dem Plan in Auftrag gegeben ( was aber keinem heute aufgefallen zu sein scheint)

Herr aus der Schweiz nahm die Antwort schon mal vorweg und muss sich dabei vorgekommen sein wie in einer Hilfsschule:
" man muss sich eben jeder Strecke vornehmen und ggf eben weiter ausbauen_ sprich ) später 12 Tunnel unter Stuttgart graben.

@Heiner Geissler : Auch ich- alien- würde mir zutrauen, ein solches Gutachten anzufertigen, Sagen wir: 100.000  €? billiger als die allemal

Die Mehrkosten von 12 Statt 6 Tunnels wären ja einfach das Doppelte:  ( 6 Gleise X2= 12) also das doppelte .

rb.

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